Nächste Veranstaltungen

Mrz
30
Mo
20:00 AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
Mrz 30 @ 20:00 – 22:00
Aufgrund der Feiertage im ersten Halbjahr unregelmäßig.    
Apr
1
Mi
18:30 Treffen der Sozial-AG @ Grünes Zentrum
Treffen der Sozial-AG @ Grünes Zentrum
Apr 1 @ 18:30 – 22:00
Gespräch mit dem Verein “Frauenhaus und Beratung”
20:00 Grüner Treff @ Cafe Prütt
Grüner Treff @ Cafe Prütt
Apr 1 @ 20:00 – 22:00
Der Grüne Treff ist ein offener ‘Stammtisch’ für alle Münsteraner*innen, die sich für grüne Politik interessieren. Besonders neu (oder wieder) Interessierte haben hier die Möglichkeit ...
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Apr
13
Mo
20:00 AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
Apr 13 @ 20:00 – 22:00
Aufgrund der Feiertage im ersten Halbjahr unregelmäßig.    
Apr
27
Mo
20:00 AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
AG für Klimaschutz und Energiepo... @ Grünes Zentrum
Apr 27 @ 20:00 – 22:00
Aufgrund der Feiertage im ersten Halbjahr unregelmäßig.    
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20Mrz

Gemeinsam stark gegen Rassismus

Münster ist Bunt!

Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus

Flüchtlinge in Deutschland sind immer mehr gewalttätigen Angriffen ausgesetzt. Auch rassistische Hetze im Netz und auf der Straße nimmt zu. Gleichzeitig beteiligen sich tausende Menschen, auch in Münster, an Kundgebungen für eine bunte und tolerante Gesellschaft. Um ein Zeichen für Toleranz und gegen Fremdenhass zu setzen, beteiligt sich der Grüne Kreisverband an den Aktionswochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März, zu denen der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus aufruft. weiterlesen »

19Mrz

Grüne in Münster fordern: Schluss mit der Minderbezahlung für Frauen!

Frauen verdienen mehr als 78 Prozent!

79 Tage im Job ohne Gehalt arbeiten? Der “Equal Pay Day” am 20. März markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen unbezahlt arbeiten – während Männer im Vergleich schon seit dem 1. Januar bezahlt werden. Anlässlich des bundesweiten Equal Pay Days am Freitag macht  Bündnis 90/Die Grünen – GAL Münster auf die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern von 22% aufmerksam. weiterlesen »

18Mrz

Grüne gründen Stadtteilgruppe West

Die Grüne Stadtteilgruppe West: vlnr. Brigitte von Schoenebeck, Jörg Nathaus, Stefanie Köster-Hoth, Manfred Spitz und Anke Pallas

In der vergangenen Woche war es soweit: Auf der Mitgliederversammlung des Grünen- Kreisverbandes Münster am 10. März wurde die Stadtteilgruppe West offiziell als Gliederung der Münsteraner Grünen anerkannt.

Auf ihrer Gründungsversammlung im Februar wählten die Grünen aus dem Westen ihren Vorstand: weiterlesen »

16Mrz

Unabhängiges Gutachten für den Hafen abgelehnt

Der Planungsausschuss hat gestern mit der Mehrheit von CDU, SPD und FDP den Antrag der Grünen ein unabhängiges Verkehrsgutachten für die hafenHafenplanungen und den betroffenen Einzugsbereich (Hafenbereich, Hansaviertel, Herz-Jesu) in Auftrag zu geben abgelehnt. „Die schönsten Berechnungen der Verkehrsuntersuchungs-Software helfen nicht, wenn die eingegebenen, der Untersuchung zugrunde gelegten Zahlen nicht korrekt, weil zu gering, sind.

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16Mrz

Kirchentag in Münster ohne städtische Zuschüsse

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Die Grünen begrüßen die Absicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, den Katholikentag 2016 in Münster durchzuführen, lehnen allerdings eine finanzielle Förderung durch die Stadt ab. „Was wir uns aber vorstellen können, ist eine Unterstützung durch die Stadtverwaltung. Wir haben einen Änderungsantrag verfasst, in dem die Stadtverwaltung beauftragt wird, den Organisatoren mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, beschreibt GAL-Fraktionssprecher Otto Reiners die Haltung seiner Fraktion. Die Unterstützung seitens der Stadt solle alle Rabattierungen für kommunale Leistungen, wie sie von der Stadt oder ihren Töchtern auch anderen Großveranstaltern gewährt werden, umfassen. Das könnten z.B. Kongresstickets, Mietnachlässe, Ordnungs- und Reinigungsdienste zu Selbstkostenpreisen u.ä. sein. weiterlesen »

12Mrz

Grüne rufen Stadtwerke zu Klage gegen britisches Atomprogramm auf

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Münsters Grüne begrüßen die Pläne deutscher Ökostromanbieter gegen die geplante Subventionierung eines neuen Atomkraftwerks im britischen Hinkley Point zu klagen und rufen die Stadtwerke Münster auf, sich der Klage anzuschließen. „Angesichts unserer Strategie ´Münster Atomstromfrei 2020´ können wir als städtisches Unternehmen nicht tatenlos zusehen, wie hier vor unserer Grenze der atompolitische Rollback vorbereitet wird“ betont Gerhard Joksch, Stadtwerke-Aufsichtsratschef und grüner Ratsherr. weiterlesen »

11Mrz

Grüne für durchgehende Bussonderspur an der Weseler Straße

zeichen_245„Die durchgehende Busspur zwischen Mersmannsstiege und Boeselagerstraße ist eine wichtige Maßnahme, um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen und die Anbindung an die Innenstadt zu verbessern“, stellt GAL-Ratsherr Carsten Peters fest. „Die beiden Linien 15 und 16 gehören zu den am stärksten Buslinien der Stadtwerke und deshalb müssen deshalb an den täglichen Staus auf der Weseler Straße vorbeifahren können“, erläutert Gerhard Joksch grüner Ratsherr und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, die Position des Verkehrsbetriebs. weiterlesen »

11Mrz

Vier Jahre nach Fukushima

fukushima

Nach Tschernobyl war der Supergau von Fukushima am 11. März 2011 der schwerste Reaktorunfall. Schien sich anfangs noch weltweit die Einstellung zur Kernkraft nachhaltig zu ändern, sind die katastrophalen Folgen offenbar nach vier Jahren in Vergessenheit geraten. Die EU legte vor kurzem ein Förderprogramm für neue Atomkraftwerke auf und sogar die japanische Regierung möchte trotz der großflächigen Verstrahlung in und um Fukushima wieder Atomkraftwerke ans Netz bringen. weiterlesen »

10Mrz

Grüne zur Pflegeplanung: Münster braucht individuelle Hilfen sowie quartiersbezogene Wohn- und Pflegeangebote

„Ziel der kommunalen Pflegeplanung muss die Abkehr von einem weiteren Ausbau von großen (Spezial)-Einrichtungen sein. Was die Menschen mit Pflegebedarf wollen, sind individuelle Unterstützungsangebote für das Leben zu Hause oder quartiersbezogene Wohn- und Pflegeangebote, die auch eine umfassenden Pflege sicherstellen“, begründet Harald Wölter, grünes Mitglied im Sozialausschuss, einen Änderungsantrag seiner Fraktion. weiterlesen »

10Mrz

Grüne: Münster braucht kreative Ideen als Antwort auf steigende Flüchtlingszahlen

Flüchtlinge in Deutschland

Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)

“Es stimmt – in den letzten Monaten sind so viele Menschen aus Syrien, Kosovo, Serbien und weiteren Ländern nach Münster gekommen, dass die Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Politik unter großem Handlungsdruck stehen – für neue Ideen im Umgang mit den steigenden Flüchtlingszahlen bleibt im politischen Tagesgeschäft keine Zeit”, stellen die Grünen Christoph Kattentidt und Brigitte Hasenjürgen fest. Neue Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen müssten gefunden werden und Wohnen in Containern, Schulen und Kasernen ist kein Tabu mehr. “Doch die frohe Botschaft ist, dass die meisten Münsteraner und Münsteranerinnen die Flüchtlinge akzeptieren – viele nutzen ihre Ressourcen und engagieren sich für ihre Nachbarn”, so die beiden Grünen. weiterlesen »

09Mrz

16 Fußbälle für Flüchtlingskinder

Nun kann gespielt werden – Die Geschäftsführerin der GRÜNEN, Maike Grabowski, übergibt Spende von 16 Fußbällen an Flüchtlingsunterkunft

Seit Ende Februar dient die ehemalige Wartburg-Schule als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW für Flüchtlinge. Doch viel zum Spielen ist für die Kinder noch nicht vorhanden. Der Kreisverband der Grünen in Münster sammelte in einer privaten Spendenaktion nun genügend Geld um 16 Fußbälle anzuschaffen. Diese wurden am letzten Freitag offiziell an der Wartburg-Schule an die Verantwortlichen übergeben. weiterlesen »

09Mrz

Grüne Artenschutzkonferenz am 14. März

„Fünf vor zwölf für die Artenvielfalt“artenschutz

Einladung zur 3. Grünen Artenschutzkonferenz
Samstag, 14. März 2015 von 13.00 Uhr – 17.30 Uhr
Tagungsort: Stadtwerke Münster, 48155 Münster, Hafenplatz 1
Veranstalter: Die Grünen Kreisverbände Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und die Grüne Fraktion BV Münster-Ost
Mit Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz,
mit Vertretern der Naturschutzverbände, Josef Tumbrinck (NABU), Holger Sticht, Michael Harengerd (BUND), Reiner Seidl (LNU) u.v.a.
Moderation: Norwich Rüße, MdL weiterlesen »

08Mrz

Grünen lehnen verkaufsoffenen Adventssonntag ab

Münsters Grüne lehnen verkaufsoffene Adventssonntage ab. “An den Argumenten hat sich da nichts geändert”, stellt GAL-Ratsherr Carsten Peters angesichts vorliegender Anträge fest. “Auch der Hinweis auf den Internethandel, auf die sich stark verändernden Rahmenbedingungen ändert nichts an unserer Ablehnung. Die logische Konsequenz der Öffnungs-Befürworter müsste letztendlich ja sein, die Öffnung der Läden wie in den USA rund um die Uhr zu fordern mit dem Hinweis, im Internet sei dies ja auch möglich. Auch das lehnen wir ab.” weiterlesen »

05Mrz

Grüne besuchen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge

Grüne an der Wartburg-HauptschuleDer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der ehemaligen Wartburg-Hauptschule statteten jetzt Maria Klein-Schmeink, Bundestagabgeordnete und Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen, sowie GAL-Ratsherr Christoph Kattentidt einen ersten Besuch ab.  Christoph Kattentidt zeigte sich überzeugt von der dort geleisteten Arbeit: „Es ist in kürzester Zeit gelungen, die fünf Jahre leerstehende Schule in einen guten Zustand zu bringen. Die gesundheitliche Versorgung ist gewährleistet und es gibt ein sehr wohlwollendes Klima bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Klein-Schmeink und Kattentidt halten die Infrastruktur für den Umständen angemessen. Erfreulich sei auch der vorhandene Gebetsraum, der Kita und auch des Fernsehraums, wo die Schutzsuchenden auch vertraute heimische Sendern empfangen könnten. weiterlesen »

27Feb

Grüne kritisieren vorgezogene Baumfällungen an der B 51 – Tempo 50 für Stadtstrecke gefordert

Die Grünen kritisieren die vorzeitig vorgenommenen Baumfällungen an der B 51 und erneuern ihre Forderung nach Tempo 50 auf der Stadtstrecke der B 51.  “Die Baumfällungen entlang der B 51 waren nicht erforderlich, die Entscheidung des OVG hätte abgewartet werden können. Das voreilige Schaffen von Fakten war nicht erforderlich und wird für die betroffenen AnwohnerInnen entlang der Strecke schon heute weitere Lärmbelastungen mit sich bringen”, so GAL-Ratsherr Carsten Peters. weiterlesen »

24Feb

Erfolgreiche Filmvorführung -Voices of Transition

Philipp Schulte führte durch den Abend

Unter dem Titel „Voices of Transition“ lockten gestern die Energie- und Nachhaltigkeits-AGs der Grünen über 50 interessierte und vorwiegend junge Menschen ins F24, wo Philipp Schulte anhand des gleichnamigen Films durch einen anregenden Abend zum Thema Energiewende und ökologischer Wandel führte. weiterlesen »

22Feb

Grünen-Schulpolitiker besuchen Gesamtschule Mitte

v.l.n.r.: Meinolf Sellerberg, Julia Tewocht, Christoph Kattentidt, Jörg Nathaus, Barbara Riesmeier, Kathrin von Hagen, Kalle Neubert

Die Schulpolitiker der Grünen-Ratsfraktion haben am letzten Mittwoch die Gesamtschule Münster Mitte besucht. In einem ausführlichen Gespräch mit der Schulleiterin Kathrin von Hagen sowie Mitgliedern der Schulpflegschaft zum Stand der Bauarbeiten, der konzeptionellen Entwicklung, der Inklusion sowie der Zusammenarbeit von Eltern und Schulleitung machten sich die Grünen-Fachpolitiker vor Ort ein Bild von dieser in Aufbau befindlichen Schule, die schon im dritten Jahr ihres Bestehens in Münster und darüber hinaus Aufmerksamkeit auf sich zieht. weiterlesen »

20Feb

Grüne freuen sich über das erneut gute Abschneiden Münsters beim Fahrradklimatest

Fahrräder

Die Grünen freuen sich über das erneut gute Abschneiden Münsters beim Fahrradklimatest. Sie machen in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass weiter an Verbesserungen für den Radverkehr gearbeitet werden muss. “Nur dann”, so GAL-Ratsherr Carsten Peters, “hält Münster auch weiter den Spitzenplatz.” weiterlesen »

19Feb

Lesung und Gespräch mit Jürgen Trittin: “Stillstand made in Germany”

Lesung mit Jürgen Trittin: "Die Mehrheit wählt rechts, obwohl sie links bekennt"

Datum: 13. März, Beginn 19:30 Uhr

Ort: Cafe Colibri in der Stadtbücherei, Alter Steinweg 11, 48143 Münster

Moderation: Maria Klein-Schmeink

Wir Deutschen wollen mehr Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz, mehr Bildung. Wir finden zu viel Ungleichheit schlecht, halten die Verteilung des Wohlstandes für ungerecht und stehen einem ungezügelten Markt kritisch gegenüber. Wir finden, dass Wachstum nicht alles ist, und halten den modernen Finanzmarkt für ein großes Übel. weiterlesen »

19Feb

Anlässlich des Weltfrauentags: Maria Klein-Schmeink und Josefine Paul verteilen Zeit!

Porträt Maria Klein-Schmeink

Maria Klein-Schmeink, grüne Oberbügermeisterkandidatin, und Josefine Paul, grüne Landtagsabgeordnete, verteilen am 11. März auf dem Wochenmarkt symbolisch Zeit an Frauen, um auf die zeitpolitische Dimension gesellschaftlicher Benachteiligung von Frauen hinzuweisen. weiterlesen »

10Feb

Nächster Schulausschuss: Grüne erwarten Umsetzungsvorschlag für die zweite städtische Gesamtschule

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“Münster braucht eine weitere Gesamtschule”, stellt GAL-Ratsherr Christoph Kattentidt angesichts der Anmeldezahlen bei der städtischen Gesamtschule Münster Mitte fest. “Nur ein gutes Drittel der Anmeldungen konnte berücksichtigt werden, 197 Kinder müssen sich eine andere Schule suchen. Das ist sehr schade für die Kinder, das ist auch bedauerlich für die Eltern.” Bereits im letzten Jahr hätten ja schon zwei Drittel der Kinder den gewünschten Platz an der Gesamtschule nicht erhalten, weist Kattentidt auf das dauerhafte Interesse an Gesamtschule hin. weiterlesen »

06Feb

GRÜNE sehen CDU als Blockierer – Grüne Verhandlungsstrategie fair!

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Überrascht zeigte sich GRÜNEN-Fraktionschef Otto Reiners von Presseberichten, wonach CDU und SPD sich bei der zukünftigen Verteilung der städtischen Dezernate einig seien und nur Maximalforderungen der GRÜNEN eine Lösung verhindern. „Von Maximalforderung der Grünen zu sprechen und sich selbst mit drei bzw. zwei Dezernaten versorgt zu sehen, macht deutlich, wer sich maximal bei dieser vermeintlichen Lösung bedient hat.“

Reiners betont, GRÜNE träten bekanntlich seit Jahren für eine gleichberechtigte Präsenz aller großen Parteien im Verwaltungsvorstand ein, um in stadtstrukturell wichtigen Fragen für die Weiterentwicklung der wachsenden Stadt Münster eine flügelübergreifende Zusammenarbeit zu ermöglichen. weiterlesen »

05Feb

Hafen: Grüne kritisieren Schönrechnen der Verkehrsströme – Unabhängiges Verkehrsgutachten erforderlicher denn je

Carsten Peters„Die schönsten Berechnungen der Verkehrsuntersuchungs-Software helfen nicht, wenn die eingegebenen, der Untersuchung zugrundegelegten Zahlen nicht korrekt, weil zu gering, sind. Den Befürwortern der Einkaufszentrums-Planung geht es darum die Zahlen schön zu rechnen, um ihre in der Anwohnerschaft auf Widerstand stoßenden Pläne zu rechtfertigen. Doch damit dürfen sie nicht durchkommen“, stellt GAL-Ratsherr Carsten Peters fest. Das mache deutlich, warum ein unabhängiges Verkehrsgutachten, das insbesondere die Eingangsdaten sachlich überprüfe, erforderlicher denn je sei. weiterlesen »

03Feb

Ratsantrag Hearing: „Kinderrechte für unbegleitete und begleitete minderjährige und junge Flüchtlinge umsetzen“

Der Rat beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt:

  1. ein Hearing zum Thema „Kinderrechte für begleitete und unbegleitete minderjährige und junge Flüchtlinge umsetzen – eine drängende Handlungsaufforderung an die Kommunalpolitik“ für die Ausschüsse Kinder, Jugendliche und Familie, Soziales und Gesundheit sowie Schule und Weiterbildung wie auch den Integrationsrat und die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu organisieren und – wenn möglich – am Tag der Kinderrechte am 20.09.2015 bzw. zeitnah hierzu durchzuführen.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, die möglichen Referentinnen und Referenten im Einvernehmen mit den im Rat vertretenen Fraktionen festzulegen.
  3. Die Verwaltung zudem beauftragt, im Rahmen des Hearings das kommunale Handlungskonzept unter Berücksichtigung bereits vorhandener Konzepte und Maßnahmen (wie z.B. Seiteneinsteiger oder Konzepte freier Träger, die sich auf diese Zielgruppe spezialisiert haben) vorzustellen und darüber hinausgehende Bedarfe sowie dafür bestehende Finanzierungsmöglichkeiten zu ermitteln.

Begründung:

Die Bundesrepublik Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention im Juni 2010 in vollem Umfang anerkannt. Seit dem gelten sie ausnahmslos auch für alle ausländischen jungen Menschen. Im Originaltext besteht die Konvention aus 54 Artikeln, die von der Kinderrechtsorganisation UNICEF der Vereinten Nationen in zehn Grundrechten zusammengefasst wurden:

  • das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung, unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht
  • das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
  • das Recht auf Gesundheit
  • das Recht auf Bildung und Ausbildung
  • das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
  • das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
  • das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens
  • das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung
  • das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
  • das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

Von zentraler Bedeutung in der Konvention ist neben dem Vorrang für das Kindeswohl (Artikel 3) die Berücksichtigung des Kindeswillens (Artikel 12). Letzteres wurde bereits 1991 mit dem § 8 SGB VIII (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen) gesetzlich verankert. Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung § 8a SGB VIII trat im Oktober 2005 und das Bundeskinderschutzgesetz im Januar 2012 in Kraft. In NRW hat sich das Land mit der Aufnahme von Kinderrechten in Art. 6 der Landesverfassung grundsätzlich dazu verpflichtet, die Rechte von Kindern zu schützen und ihr Wohl zu fördern.
Die Kinder- und Jugendhilfe hat den gesetzlichen Auftrag, alle Kinder und Jugendlichen vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen und positive Lebensbedingungen zu schaffen gemäß § 1 Abs. 3 SGB VIII. Dieser Auftrag muss in allen Bereichen vollumfänglich umgesetzt werden, wobei auf die speziellen Bedarfe und Bedürfnisse der jungen (un-)begleiteten Flüchtlinge, z.B. im Hinblick auf psychosoziale Versorgung von Kindersoldaten oder Opfern von Menschenhandel, zu achten ist. Auch die Trennung von der Familie bereits vor der Flucht oder auch während der Flucht sind sehr belastende Ereignisse.
Fragen, die sich in diesem Kontext u.a. stellen sind:

  • Sind unsere behördlich gestalteten Lebensumwelten und die Verfahren, die Flüchtlingskinder und – jugendliche durchlaufen, ausreichend auf das Wohl dieser jungen Menschen ausgerichtet? Die Längsschnittstudie der holländischen Sozialwissenschaftlerin Elianne Zijlstra (2012) zeigt beispielsweise, dass sich ein über längere Zeit unklarer Aufenthaltstitel auf Kinder besonders belastend auswirkt. Auch kann sich die Lebensumwelt in den Flüchtlingsunterkünften schädlich auswirken: etwa dadurch, dass Kinder dort Gewalt miterleben, durch das Leben auf engem Raum (Dichtestress) oder durch fehlenden Schutz vor sexuellen Übergriffen durch andere Mitbewohner. (Helming 2012)
  • Werden Beratungsansprüche an Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften nach § 8b SGB VIII (Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen) bei gewichtigen Anhaltspunkten für Gefährdung erfüllt?
  • Werden die jungen Flüchtlinge entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe beteiligt, auch um der Ohnmacht und Hilfelosigkeit Selbstwirksamkeit entgegenzusetzen.

Für die Umsetzung der Kinderrechte ist eine gute Zusammenarbeit/Vernetzung aller relevanten Akteure Jugendhilfeträger (öffentliche und freie), Gesundheitshilfe, Sozialleistungsträger (öffentliche und freie), Ausländeramt und Arbeitsverwaltung, Schule, Übergangsbegleitung Schule-Ausbildung-Beruf etc. erforderlich.
Beispielsweise verfügen viele junge Flüchtlinge über eine Vielzahl von Ressourcen und Entwicklungspotenziale, die ungenutzt blieben bzw. verkümmern würden, wenn sie nicht identifiziert und anerkannt bzw. gefördert werden. Ziel muss sein, die Chancen der jungen (un-) begleiteten Flüchtlinge am Übergang Schule – Ausbildung/Studium – Beruf, auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erleichtern.
Das beantragte Hearing soll nicht nur politikspartenübergreifend für das Thema in all seinen Facetten sensibilisieren und informieren, sondern auch zu einer qualifizierten und vollständigen Umsetzung der Kinderrechte für unbegleitete, minderjährige und junge Flüchtlinge in unserer Stadt beitragen.

gez. Jutta Möllers und Fraktion
gez. Stefan Weber und Fraktion
gez. Michael Jung und Fraktion
gez. Rüdiger Sagel und Fraktion

Quellen:

  • Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.: Handlungskonzept Partizipation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, November 2013
  • Ders.: Kinder zweiter Klasse – Bericht zur Lebenssituation junger Flüchtlinge in Deutschland, 2013
  • Freie Wohlfahrtspflege NRW: Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge, September 2013
  • Deutsches Komitee für UNICEF e.V.: In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland 2014
  • DJI-Impulse Nr. 105: (Über)Leben – Die Probleme junger Flüchtlinge in Deutschland
  • Helming, Elisabeth (2012): Gefährdung durch sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften. In: IzKKNachrichten, Heft 1, S. 18f. Im Internet verfügbar unter: www.dji.de/bibs/IzKK_Nachrichten_2012.pdf (Zugriff 14.01.2015))
  • Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, LVR – Landesjugendamt Rheinland, LWL – Landesjugendamt Westfalen (Hrsg.); Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen, 2013
03Feb

Ratsantrag – Spendenaktion „Münster hilft!“ unterstützen

Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:

Die Stadt Münster unterstützt die Aktion „Münster hilft“ mit einer Spende von 4.000,- Euro, um den Transport der gespendeten Hilfsgüter in das Flüchtlingslager Newroz zu gewährleisten.

Begründung:

Der Bürgerkrieg in Syrien und dem Irak hat mehr als 12 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. 3, 2 Millionen Flüchtlinge mussten in die Nachbarstaaten fliehen, davon die Hälfte in die Türkei, über 200.000 leben in Flüchtlingslagern, die meisten in Zelten. Die rund 150.000 Flüchtlinge aus dem kurdischen Teil Syriens und dem Nordirak, überwiegend YezidInnen aus dem Sindschar, werden unter schwierigsten Bedingungen notdürftig versorgt.
Im Newroz-Flüchtlingslager, welches im türkischen Grenzgebiet zu Syrien (etwa 60 km von der syrischen Stadt Kamislo entfernt) liegt, kämpfen über 15.000 Flüchtlinge, überwiegend aus dem Shingal-Gebiet, um ihr Überleben. Sie haben alles verloren und versuchen in undichten Zelten der Witterung und Kälte zu trotzen. Viele Menschen, vor allem Kinder, drohen bei den winterlichen Temperaturen zu erfrieren.
Der Verein „Demokratisch Kurdisches Gesellschaftszentrum Münster“ (DKGZ), welcher sich gerade in der Gründungsphase befindet und von Jugendlichen und StudentInnen ins Leben gerufen worden ist, konnte mit Unterstützung des Paritätischen Zentrums und des Integrationsrats (kostenfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten) ein solidarisches Projekt ins Rollen bringen, an dem sich viele hundert Münsteranerinnen und Münsteraner mit ihrer Sachspende beteiligt haben. Auch Münstersche Unternehmen haben mit großzügigen Sachmittelspenden geholfen. Die jungen Leute lösten mit ihrem Spendenaufruf „Münster
hilft!“ eine solche Welle der Hilfe und Solidarität in Münsters Bürgerschaft aus, dass nun über 1.200 registrierte und prall gefüllte Kartons zum Transport in das betroffene Gebiet bereitstehen.
Der Empfänger vor Ort ist das Bürgermeisteramt in Nusaybin (Provinz von Mardin). Von dort wird die direkte Weiterleitung des LKW in das Flüchtlingslager vorbereitet. VertreterInnen des neuen Vereins hatten bereits persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin aufgenommen.
Der Transport dorthin kostet etwa 4.000,- Euro.

Gez. Sagel und Fraktion

Gez. Powroznik und Fraktion

Gez. Reiners und Fraktion

Gez. Weber und Fraktion

30Jan

Bunt statt braun!

Kundgebung "Bunt statt braun"

Kundgebung “Bunt statt braun”

Wieder haben die Münsteranerinnen und Münsteraner ein starkes Zeichen gesetzt gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine offene, tolerante und vielfältige Stadt. Ein wichtiges und ein berührendes Zeichen für ein “Nie wieder” am Tag der Machtergreifung, das sich die Pegida- Leute als Tag ihrer Demo ausgesucht hatten. Zum Glück haben sie ihre Plänen nicht umgesetzt. Denn Münster gibt ihnen deutlich zu verstehen: nicht mit uns! weiterlesen »

29Jan

Hafenprojekte: Grüne wollen unabhängiges Verkehrsgutachten für Hansa-/Hafen/Herz-Jesu – Verkehrsprognosen nicht fundiert – Belastungen schon heute hoch

Einer der zentralen Kritikpunkte an den Planungen des Einkaufzentrums am Hafen ist die prognostizierte Verkehrszunahme und die zugrunde liegenden Planungen. Die Grünen haben ein unabhängiges Verkehrsgutachten durch ein externes Fachbüro beantragt. Die Verwaltung lehnt dies ab. weiterlesen »

28Jan

Grüne zu Baumfällaktion an der B 51: “Nicht alles, was nicht verboten ist, muss auch gemacht werden”

“Auch wenn das OVG vorbereitende bauliche Maßnahmen an der B 51 nicht für unzulässig hat, bedeutet dies nicht, dass diese auch jetzt umgesetzt werden müssen,” stellt GAL-Ratsherr Carsten Peters angesichts der jüngsten Berichte vom Vorgehen von Straßen NRW an der B 51 fest. “Die Beteiligten täten gut daran, die Entscheidung des OVG abzuwarten, bevor Fakten geschaffen werden!” weiterlesen »

26Jan

Neuer Fraktionsvorstand gewählt

Grüner Fraktionsvorstand 2015Die Ratsfraktion hat in ihrer heutigen Fraktionssitzung ihren neuen Fraktionsvorstand gewählt.

Ihm gehören an:  Fraktionssprecher Otto Reiners, stellvertretende Fraktionssprecherin Helga Bennink, den Fraktionsvorstand vervollständigen Raimund Köhn, Dr. Rita Stein-Redent, Carsten Peters, Jutta Möllers (v.l.n.r.).

26Jan

Grüne zur zweiten städtischen Gesamtschule

„Wenn jetzt davon die Rede ist, dass die Frage der 2. städtischen Gesamtschule zur Chefsache gemacht wird, verwundert uns das schon. Wir sind bislang davon ausgegangen, dass so wichtige Felder wie Bildungs- und Jugendpolitik, und hier insbesondere die zweite Gesamtschule und die Inklusion, immer schon im Blick des Oberbürgermeisters standen“, erklärt GAL-Ratsherr Christoph Kattentidt, der im Schulausschuss eine Aussage der Verwaltung erwartet, was sich denn jetzt konkret ändern werde. weiterlesen »

23Jan

Grüne: Chillida-Skulptur für Münster gerettet

Oliver Keymis, Tim Rohleder und Maria Klein-Schmeink (v.l.n.r.)Hocherfreut zeigten sich Maria Klein-Schmeink, Bundestagsabgeordnete und grüne OB-Kandidatin, und GAL-Ratsherr Tim Rohleder über die Aussage von Oliver Keymis, dem kulturpolitischen Sprecher der grünen Landtagsfraktion, bei seinem Besuch in Münster, dass die Chillida-Skulptur an ihrem Standort verbleiben wird.

Mit der Entscheidung des NRW-Kabinetts, wichtige Kunstwerke im Besitz der Portigon AG für NRW zu sichern, ist nun auch der Weg frei für den Erhalt des identitätsstiftenden Werkes „Toleranz durch Dialog“ des spanischen Künstlers auf dem Platz des Westfälischen Friedens. Klein-Schmeink und Rohleder, kulturpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, dankten dem Landtagsabgeordneten Keymis für seinen vehementen Einsatz, der maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen habe. weiterlesen »

22Jan

Grüne zum Hamburger Tunnel: “Rücksichtnahme ist das Gebot der Stunde”

“Grundsätzlich bietet der Hamburger Tunnel ausreichend Platz für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Doch ähnlich wie auf der Windthorstraße kann eine gemeinsame Nutzung des Tunnels nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme gelingen, und die ist hier gefragt. Von einem Durchfahrverbot für RadfahrerInnen halten wir nichts”, fasst GAL-Ratsherr Carsten Peters die Position der Grünen zusammen. weiterlesen »

20Jan

Neujahrsempfang 2015

nje1Mit über 180 Gästen war der Neujahrsempfang von Bündnis90/Die Grünen wieder einmal sehr gut besucht. Neben zahlreichen Aktiven aus Partei und Vereinen konnte Kreissprecher Thomas Möller auch die Vertreter*innen der anderen Fraktionen begrüßen.

20Jan

GAL: Neue Perspektiven für Hartz-IV Empfängern schaffen

„Durchschnittlich gab es im Jahr 2014 rd. 9.200 Hartz-IV-Empfänger. Das angestrebte Ziel, hier auf unter 9.000 zu kommen, konnte leider nicht erreicht werden“, stellt GAL-Ratsherr Otto Reiners angesichts der aktuellen Zahlen des Jobcenters fest, die in der heutigen Sitzung des Sozialausschusses präsentiert werden. Da sich diese Entwicklung schon frühzeitig abzeichnete, sei auf grüne Initiative bei den letzten Haushaltsberatungen hin der Antrag „Arbeitsmarktchancen für benachteiligte Personengruppen in der Stadt Münster deutlich verbessern“ beschlossen worden. weiterlesen »

19Jan

Grüne gedenken der Opfer

Mit einer Schweigeminute an der Chilida-Skulptur “Toleranz durch Dialog” gedachten Bündnis90/Die Grünen am 15. Januar der Opfer der Anschläge von Paris. Sie verurteilen die Morde und verurteilen sie als Anschläge auf die Presse- und Religionsfreiheit sowie die Freiheit zum Ausdruck von Gesellschaftskritik.

14Jan

Grüne und BI im Meinungsaustausch: “Keine Baumfällungen und Grundstücksverkäufe vor OVG-Entscheidung”

Zu einem Meinungsaustausch kamen die Vertreter der BI Mauritz, Peter-Paul Gosing und Wolfgang Sposny, mit GAL-Ratsherr Carsten Peters zusammen. Anlass war die jüngsten Entwicklungen um den Ausbau der B 51 und deren Auswirkungen in Mauritz.  “Es darf nicht sein, dass vor der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts über die Klagen gegen den Ausbau der BI 51 bereits Fakten geschaffen werden, indem die Bäume abgeholzt werden. Hier sind die Verantwortlichen gut beraten, erst die Entscheidung des Gerichts abzuwarten”, machen Gosing, Sposny und Peters in einer gemeinsamen Erklärung deutlich. weiterlesen »

14Jan

Jetzt muss Lewe Klartext reden! Grüne rügen Städte -und Gemeindebund

„Helles Entsetzen“ löst bei Münsters GRÜNEN die zustimmende Kommentierung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zu den neuesten CSU-Forderungen nach Verschärfung des Asylgesetzes aus. Dessen Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg hatte die von den Bayern vorgeschlagenen Schnellgerichtsverfahren
für Asylbewerber im Namen der Kommunalvereinigung begrüßt.
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12Jan

Je suis Charlie

JE SUIS CHARLIE
Wir GRÜNEN in Münster sind schockiert und verurteilen den grausamen Anschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“, bei dem 12 Menschen getötet wurden. Auf der Flucht erschossen die Terroristen außerdem einen Polizisten. Am darauf folgenden Tag töteten weitere Fanatiker eine Polizistin und vier Geiseln in einem jüdischen Lebensmittelgeschäft. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Wir verurteilen diese Morde und werten sie als Anschläge auf die Pressefreiheit, auf die Religionsfreiheit und die Freiheit der Ausdrucksformen von Gesellschaftskritik.
Jede Reaktion jedoch, die Grundrechte und Freiheiten abbaut, die Überwachung ausbaut, wie von einigen konservativen Politiker*innen gefordert, ist eine Aufwertung des Terrors und der Folgen, die er mit sich bringt. Außerdem dürfen die Anschläge nicht zu einer neuen Welle von Islamfeindlichkeit führen. Statt eine ganze Religion unter Generalverdacht zu stellen, müssen wir ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und für Meinungsfreiheit setzen.

Bei unserem Neujahrsempfang am kommenden Donnerstag wollen wir in Gedenken an die Opfer eine Schweigeminute einlegen.

08Jan

TTIP- So Nicht! Fairhandlungstour der Bundestagsfraktion macht am 9.2. Halt in Münster

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Die Fairhandlungstour macht Station in Münster

Umwelt- und Verbraucherschutz, kommunale Dienstleistungen oder das Verständnis von Rechtsstaatlichkeit – bei den aktuell debattierten Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA geht es um mehr als nur um Zölle oder technische Standards.

Dabei ist CETA und TIPP nur ein Teil der EU-Handelspolitik. Seitdem die Verhandlungen um ein multilaterales Welthandelsabkommen ins Stocken geraten sind, versucht die EU ihre Handelsinteressen mit bilaterale Abkommen durchzusetzen. Doch welche handelspolitischen Ziele verfolgt die EU? Wie könnte eine faire und ethische Handelspolitik aussehen?

Darüber möchte wir u.a. diskutieren mit Pia Eberhardt (Corporate Europe Observatory), Dr. Frithjof Schmidt MdB (stellv. Fraktionsvorsitzender) und Maria Klein-Schmeink MdB.

Zeit:
Montag, 09.02.2015
19:00 – 21:00 Uhr
Ort:
Alexianer Waschküche
Bahnhofstr. 6
48143 Münster
Veranstalter:

Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
T. 030/227 59062, F. 030/227 56900

Diskutieren Sie mit!
Wir freuen uns auf Sie.

08Jan

Grüner Bus fährt am 17.1. zur agrarpolitischen Demo nach Berlin

Auch dieses Jahr bieten die GRÜNEN im Münsterland wieder Busse zur agrarpolitischen „Wir haben es Satt“ Demo nach Berlin an. Die GRÜNEN in Münster möchten damit den wichtigen Einsatz für die Agrarwende unterstützen und ein Zeichen für mehr Tierschutz, für mehr Umweltschutz und soziale Arbeitsbedingungen in der Agrarwirtschaft setzen!
Ein Bus fährt voraussichtlich von Coesfeld über Nottuln, Münster, Telgte, Warendorf, Beelen, Clarholz, Herzebrock und Rheda-Wiedenbrück nach Berlin. Abfahrt ist in Münster um 6 Uhr an der Bushaltestelle Halle Münsterland. Rückfahrt um ca. 16 Uhr aus Berlin. Ein zweiter Bus fährt von Lüdinghausen über Ascheberg, Drensteinfurt, Ahlen, Beckum, Oelde und Rheda-Wiedenbrück.

Interessierte, die mit zur Demo fahren möchten, können sich bis zum 11.1. anmelden unter: geschaeftsstelle@gruene-waf.de oder 02581/8198 oder WhatsApp, Viber, SMS an 0179/7552748.

Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro sowie 10 Euro für Schüler*innen und Studierende.

05Jan

Grußwort zur Anti-Pegida-Demo am 05.01. 2015

Gerhard JokschLieber Münsteranerinnen und Münsteraner!
Als Bürgermeister der Stadt Münster habe ich gelobt, die Menschenrechte zu verteidigen. Dazu gehört auch der Schutz von Flüchtlingen vor Verfolgung. Im Rat der Stadt Münster gibt es ein breites Einverständnis darüber, Menschen Schutz zu gewähren, die ihr Heimatland wegen politischer, religiöser oder ethnischer Verfolgung verlassen mussten. Münster bemüht sich, die Flüchtlinge anständig unterzubringen, zu integrieren und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Stadt baut deshalb keine Massenunterkünfte, sondern Wohneinheiten für maximal 50 Menschen. Und die Stadt stellt die persönliche Betreuung der Schutzsuchenden in den Vordergrund: Sprachkurse, Kindergarten- und Schulbesuch und Gesundheitsvorsorge – Ein Konzept mit Erfolg, darf ich sagen! Gelingen kann die Integration aber nur deshalb, weil viele Münsteranerinnen und Münsteraner es als ihre Aufgabe ansehen, Menschen in Not zu unterstützen. Darüber bin ich sehr froh! weiterlesen »

22Dez

Flüchtlinge willkommen heißen

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Thomas Möller

Münster. Zu Demonstrationen gegen Flüchtlinge ist es in Münster noch nicht gekommen, aber in Teilen der Bevölkerung wachsen Widerstände gegen die Unterbringung von Flüchtlingen. Das wird leider auch zunehmend mit Ängsten vor radikalen Islamist*innen verbunden. Diese Vermengung ist jedoch völlig widersprüchlich. „Die Menschen, die aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan zu uns kommen, flüchten genau vor diesen religiösen Fanatiker*innen“, bemerkt der Grüne Kreissprecher Thomas Möller. „Die religiösen Fundamentalist*innen achten weder die Religionsfreiheit, noch die Gleichberechtigung. Vor dem Hintergrund, dass die Terrorgruppen alle, die nicht ihrer Ideologie folgen, töten, ist es nur zu verständlich, dass die Menschen fliehen. Wir sollten sie allein deshalb schon willkommen heißen.“ weiterlesen »

18Dez

Attac-Unterschriftenaktion

Für die Gemeinnützigkeit unterschreiben! Attac hat eine Unterschriftenaktion gestartet, die wir
als Mitgliedsorganisation des globalisierungskritischen Netzwerks unterstützen. Attac fordert
in einem Appell an die Hessische Oberfinanzdirektion, den Bescheid über den Gemeinnützigkeitsentzug
zurückzunehmen. Damit zivilgesellschaftliche Organisationen dauerhaft Rechtssicherheit bekommen,
fordert Attac außerdem, das Gemeinnützigkeitsrecht auf Bundesebene zu modernisieren.
Hier geht es zum Unterschreiben des Appells: www.attac.de/attac-bleibt-gemeinnuetzig
Mehr über die Attac-Gemeinnützigkeits-Kampagne: www.attac.de/jetzt-erst-recht

16Dez

Spendenaktion des Deutsch-Kurdischen Freundschaftsvereins

Bündnis 90/Die Grünen/GAL Münster unterstützen Spendenaktion des Deutsch-Kurdischen Freundschaftsvereins
Der Deutsch-Kurdische Freundschaftsverein sammelt in der Zeit vom 15. Dezember bis zum 16. Januar 2015 für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Dazu wurde beim Paritätischen Zentrum Münster (Dahlweg 112) eine Sammelstelle eingerichtet. Gesucht werden: Kleiderspenden, Babynahrung, Hygieneartikel, Heizgeräte, Zelte und vieles mehr.

12Dez

Ratsresolution: Gesundheitsleistungen für Flüchtlinge und Asylsuchende verbessern

Mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, Linken, Piraten, ÖDP und UWG wurde in der Ratssitzung am 10.12.2014 die Ratsresolution “Gesundheitsleistungen für Flüchtlinge und Asylsuchende verbessern” beschlossen.

Hier der Link zur PDF-Datei:

20141130_ratsantrag-gruen-spd-piraten.oedp-cdu-uwg_resolution-gesundheitsleistungen-fuer-asylbewerberInnen

10Dez

Haushaltsrede von Otto Reiners

OttoReinersDer Rat verabschiedete am 10. Dezember 2014 den städtischen Haushalt für das Jahr 2015. Otto Reiners hielt aus diesem Anlass eine Rede, die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden kann:

hh-rede-2015_druck

Die Änderungsanträge von SPD, Grünen und Piraten/ödp können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden:

liste2015

10Dez

Beschlüsse zu Dominikaner- und Clemenskirche, Rede von Gerhard Joksch

Haushaltbegleitantrag Clemenskirche, beschlossen im Haupt- und Finanzausschuss am 03.12.2014
Der bestehende Nutzungs- und Überlassungsvertrag für die Clemenskirche wird fristgerecht gekündigt. Die Verwaltung wird parallel beauftragt, mit dem Bistum Münster in Verhandlungen einzutreten, ob und zu welchen Konditionen das Bistum die Kirche übernehmen kann und möchte. Für den Fall, dass das Bistum kein weiteres Nutzungsinteresse für kirchliche Zwecke hat, wird die Verwaltung beauftragt, dem Ausschuss über alternative Nutzungskonzepte zu berichten.

Ratsbeschluss vom 10.12.2014 zur Vorlage 779/2014 (Dominikanerkirche)
„…Die im Haushaltsplan veranschlagten Sanierungskosten für die Dominikanerkirche werden abgesetzt. Das Gebäude wird profaniert und – wie die Clemenskirche auch, die vorher noch dem Bistum zur weiteren Anmietung angeboten werden soll, zur Vermarktung durch Vermietung mit dem Ziel einer angemessenen Nutzung ausgeschrieben….“

 Dazu hielt GAL-Ratsherr Gerhard Joksch am 10. Dezember2014 im Rat folgenden Redebeitrag:

Vorweg: Was passiert mit Kirchengebäuden, wenn die Amtskirche sie für die Seelsorge nicht mehr braucht oder wenn sie aus Kirchensteuern nicht mehr zu finanzieren sind? Sie werden profaniert und verkauft. Auch in Münster bereits vier Mal geschehen. Die Reaktion der Öffentlichkeit: Keine Kritik an der Kirche, sogar Lob für die gelungene Umwandlung von Gotteshäusern in einen Buchverlag, in eine Wohnsiedlung oder in eine Kita. Ach ja, als vor kurzem die Kapelle auf dem Grundstück des Klosters hinter der Raphaelsklinik dem Bagger des Investors zum Opfer fiel, war wenigstens öffentliches Unbehagen zu verspüren. weiterlesen »

10Dez

Freie Zeit als „Schatz der Gesellschaft“

Gesina Agena, Winfried Lange, Josefine Paul, Meike Friedrich und Jürgen P. Rinderspacher

Gesina Agena, Winfried Lange, Josefine Paul, Meike Friedrich und Jürgen P. Rinderspacher

Auf der gemeinsamen Veranstaltung von Josefine Paul (MdL) und Bündnis 90/Die Grünen-GAL Münster wurde angeregt über Zeitpolitik und den Einfluss von Zeit auf unser gesamtgesellschaftliches Gefüge diskutiert. Moderatorin Josefine Paul resümierte im Nachgang zur Veranstaltung: „Zeit ist nicht nur ein individueller Aushandlungsprozess, sondern ein gesellschaftlicher Faktor. Wir brauchen Zeitkontingente für unterschiedlichen Lebensbereiche wie Beruf, Familie, Bildung, aber auch für Freizeit und ehrenamtliches Engagement.“ weiterlesen »

04Dez

Kirchliches Arbeitsrecht – was ist das, und wenn ja, wie viele?

Diskussion mit Sybille Mattfeldt-Kloth am 18. Dezember, 19 Uhr im Grünen Zentrum

 

Viele soziale Einrichtungen sind in kirchlicher Trägerschaft. Doch immer mehr Menschen wissen und kritisieren: Das finanzielle Engagement der Kirchen hält sich in Grenzen, viele Einrichtungen sybillewie Krankenhäuser oder Altenheime werden zu 100% aus öffentlichen Mitteln unterhalten. Dafür ist der kirchliche Einfluss auf die Arbeitsverhältnisse umso größer. Denn dort gilt ein eigenes, kirchliches Arbeitsrecht. Es gibt kein Recht auf Betriebsräte und kein Streikrecht. Grundrechte der Beschäftigten werden einschränkt. Sie werden diskriminiert, wenn sie nicht der Konfession des Trägers angehören.

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02Dez

Flüchtlingseinrichtung in Roxel: CDU streut falsche Zahlen

„Unser Stadtteil Roxel ist aufgrund seiner Sozialstruktur, der Aufgeschlossenheit und des sozialen Engagements vieler Bürgerinnen und Bürger bereit und in der Lage, 100 Flüchtlinge aufzunehmen und sie zu integrieren“, sagt Jörg Nathaus, Mitglied der Grünen im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster. weiterlesen »