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08Feb

Haus der Familie setzt nun auch auf männliche Kulturmittler

Richard-Michael Halberstadt, Edith Thier, Barbara Lipperheide und Sylvia Rietenberg (v.l.n.r.)Das Haus der Familie besuchten GAL-Ratsfrau Sylvia Rietenberg und CDU-Ratsherr Richard Halberstadt, sozialpolitische Sprecher*innen ihrer Fraktionen. Dort trafen sie sich mit Edith Thier, Leiterin der Einrichtung, und Barbara Lipperheide, pädagogischen Mitarbeiterin. Im Vordergrund des Besuchs stand das Interesse, sich vor Ort über die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahme zur Kulturmittlerin zu informieren und auch mehr über die Menschen zu erfahren, die an diesen Maßnahmen teilnehmen. Seit 2009 bietet das Haus der Familie Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen zur Kulturmittlerin an.

Die Qualifizierungsmaßnahme leiste einen sehr wichtigen Beitrag dazu, den Dialog der Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen in dieser Stadt zu fördern, betonten die beiden Vertreterinnen des Hauses der Familie. So werde durch die Maßnahme das Verständnis füreinander gefördert und Räume für Begegnung geschaffen. „Über das jetzt mögliche Angebot für männliche Kulturmittler freuen wir uns, weil wir damit bundesweit Vorreiter sind“, begrüßte Thier die zusätzliche Bereitstellung von Mitteln für diese Aufgabe durch das schwarzgrüne Bündnis.

„Wir sind davon überzeugt, dass diese Arbeit für alle Bürger und Bürgerinnen in dieser Stadt ein Gewinn ist. Sie leistet einen großen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung und konstruktivem Dialog zwischen Deutschen und den Menschen aus anderen Kulturkreisen die hier leben. Das dient  dem sozialen Frieden in dieser Stadt und fördert die Vielfalt“, sind Rietenberg und Halberstadt überzeugt.

„Leider können wir nicht alle berücksichtigen, die sich für diese Maßnahme interessieren. Es gibt Voraussetzungen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfüllt sein müssen“, so Frau Lipperheide. Hierzu gehörten unter anderem gute Sprachkenntnisse und Kenntnis der hiesigen deutschen Kultur mit ihren Besonderheiten, um sie anderen Menschen erklären und näher bringen zu können.

Verfasst am 08.02.2017 um 15:31 Uhr