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21Dez

Investitionen in Mobilität

Einwohner*innenzuwachs und Pendler*innenverkehr lassen das Verkehrssystem der Stadt aus den Fugen geraten. Umso wichtiger ist es, dass wichtige Projekte für umweltfreundliche und stadtverträgliche Mobilität und für eine Verkehrswende endlich vorankommen.

Um den von CDU und GAL gestellten Ratsantrag “Masterplan Mobilität für Münster“ schnell und umfassend umsetzen zu können, werden wir zusätzlich 50 Millionen Euro in den Finanzplan bis 2021 einstellen, um die vor uns liegenden Aufgaben zu beschleunigen:  

  • Der Anteil des Radverkehrs am Modal-Split soll von heute 40 Prozent auf 50 Prozent angehoben und der Anteil des Umweltverbundes soll am Stadtverkehr auf 80 Prozent erhöht werden.
  • Wir setzen auch auf E-Bikes und Pedelecs sowie auf E-Lastenfahrräder, mit denen Entfernungen bis zu 20 km problemlos zurückgelegt werden können. Sie machen das Fahrrad zu einem regionalen Verkehrsmittel.
  • Wir wollen ein Fahrradleihsystem auf den Weg bringen.
  • Wir machen den Weg frei für den Bau von drei Velorouten pro Jahr.
  • Wir werden den Ausbau von Busspuren beschleunigen und setzen uns für mehr Bahnhaltepunkte und die Reaktivierung der WLE ein.
  • Wir setzen dabei auch auf Automatisierung und Vernetzung des Verkehrs. Sie sind neben der Elektrifizierung die zentralen Bausteine für die notwendige Mobilitätswende. Zur Beschleunigung der Digitalisierung fordern wir eine App “Mobil in Münster“, die Nutzer*innen unabhängig vom Verkehrsträger die beste Alternative zur Erreichung des anvisierten Ziels anzeigt.
  • Um die Auswirkungen des Verkehrs auf Luftqualität, auf Lärm und auf die Lebensqualität zu mindern, werden wir auch ganz neue Ideen aufgreifen, z.B. die in den Niederlanden erfolgreich erprobte Solarroad.

Und nicht zuletzt werden wir in Abstimmung mit Anwohner*innen und Gewerbetreibenden Modellvorhaben zur Umgestaltung stark belasteter innerstädtischer Straßen durchführen. Die bisherige Regel, dass 80 Prozent der Straßenfläche für den Kfz-Verkehr, aber nur 20 Prozent für Bus-, Fahrrad- und Fußgänger*innenverkehr zur Verfügung stehen, obwohl diese Verkehrsmittel mehr als 70 Prozent des Gesamtverkehrs ausmachen, muss endlich abgelöst werden.

Verfasst am 21.12.2017 um 7:40 Uhr