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0_Gesundheit_NEU & MdB Maria Klein-Schmeink & Partei » Aktion PflegeNotStand in Drensteinfurt
04Sep

Aktion PflegeNotStand in Drensteinfurt

Am vergangenen Samstagmorgen fand der erste ‚Pflege-Not-Stand‘ in Drensteinfurt statt. Maria Klein-Schmeink, Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin, war nach Drensteinfurt gekommen, um das „Sofortprogramm Pflege“ der Grünen vorzustellen und zu diskutieren. „Bundesweit fehlen zehntausende Pflegekräfte. Die Folgen für unser Pflege- und Sozialsystem sind verheerend. Hier müssen wir sofort gegensteuern. Aber die GroKo setzt dem Fachkräftemangel im Pflegeberuf bisher nicht das Nötige entgegen. Im Gegenteil: einige der Maßnahmen drohen ausgerechnet zu Lasten der Altenpflege, der Kinderkrankenpflege oder den Rehabilitationseinrichtungen zu gehen. Bundesgesundheitsminister Spahn muss endlich wirksam gegensteuern und dabei die Perspektive der Beschäftigten einbeziehen“, so Klein-Schmeink. Aktuell kommen auf 100 offene Stellen nur 23 arbeitslose Altenpflegefachkräfte. Das bedeutet, der Pflegeberuf muss attraktiver werden, insbesondere was Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Bezahlung betrifft.
Ebenfalls am Pflege-Not-Stand vor dem REWE waren auch wieder Stephanie und Thiemo Kisnat, zwei Pflegekräfte aus Münster, die sachkundig pflegerische Fachfragen beantworteten und bereits in Münster zwei Schwerpunktaktionen zur Pflege initiiert haben. Die Auswirkungen des Personalmangels in der Pflege konnten sie aus eigener Erfahrung beschreiben: „Wir Pflegekräfte müssen oft gegen unser Gewissen handeln, um die Arbeit überhaupt schaffen zu können.“ Stephanie Kisnat ergänzt: „Seit Jahren kommt in den Heimen nur geringfügige Hilfe an. Die Pflegekräfte sind häufig völlig überarbeitet. Wir müssen jetzt etwas tun!“
Die Drensteinfurter Ratsmitglieder Raphaela Blümer und Stefan Gengenbacher, die den Pflege-Not-Stand nach Drensteinfurt geholt hatten, zeigten sich vom Erfolg erstaunt: „Die meisten Drensteinfurterinnen und Drensteinfurter, mit denen wir am Stand sprachen, hatten selbst einen kranken oder alten Angehörigen oder waren in der Pflege tätig. Sie kennen das Problem und wir konnten fundiert über das Grüne Sofortprogramme und deren Finanzierung informieren!“

Verfasst am 04.09.2018 um 12:20 Uhr