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Okt
23
Mi
19:00 AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
Okt 23 um 19:00
Zu jedem Termin wird es ein Input-Papier geben. Wir setzen Interessierte, die Lust haben öfter mitzuarbeiten, gerne auf die Mailingliste. Darüber gibt es dann die ...
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19:00 Grüner Lauftreff @ Grünes Zentrum
Grüner Lauftreff @ Grünes Zentrum
Okt 23 um 19:00 – 20:00
Treffen am Eingang zum Grünen Zentrum.
Okt
26
Sa
10:45 Anti-Atom-Demo Lingen @ HBF Münster
Anti-Atom-Demo Lingen @ HBF Münster
Okt 26 um 10:45 – 17:00
Treffen am Bahnhof um 10:30 Uhr, Abfahrt 11:05 Uhr.
Okt
29
Di
18:00 Infoabend zur Arbeit in der Komm... @ Grünes Zentrum
Infoabend zur Arbeit in der Komm... @ Grünes Zentrum
Okt 29 um 18:00 – 19:00
Schwerpunkt soll die Perspektive junger Menschen sein. Daher wird die Veranstaltung dieses Mal gemeinsam von KV, Fraktion und Kaktus organisiert. Es sind aber trotzdem ausdrücklich ...
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19:00 AG Bildung @ Grünes Zentrum
AG Bildung @ Grünes Zentrum
Okt 29 um 19:00 – 21:00
 
Nov
6
Mi
19:00 AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
Nov 6 um 19:00
Zu jedem Termin wird es ein Input-Papier geben. Wir setzen Interessierte, die Lust haben öfter mitzuarbeiten, gerne auf die Mailingliste. Darüber gibt es dann die ...
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Aktuell & Partei & Pressemitteilungen-KV » GRÜNE: Rechtsextremer Terror geht uns alle an
29Aug

GRÜNE: Rechtsextremer Terror geht uns alle an

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen Rechtsextremer Randalierer in Chemnitz wendet sich der KV-Sprecher von Bündnis 90/Die GRÜNEN/GAL Münster, Stephan Orth, mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für ein Deutschland demokratischer Werte, an die Münsteraner. Man müsse sich endlich entschlossen und geschlossen gegen jeden Hass stellen – auch im Alltag. Für Rassismus, Hetze und Gewalt dürfe es keine Toleranz geben:

Der rechtsextreme Terror auf der Straße darf nicht länger toleriert werden. Wer Hass und Zwietracht sät, wer Kleidungsvorschriften machen, Menschen nur aufgrund äußerer Merkmale ausgrenzen will – der verlässt den Boden des Grundgesetzes.

Wir waren viel zu lange still. Wir haben viel zu lange zugeschaut und wir haben viel zu lange den Fehler begangen, eben diese Menschen mit den selben Maßstäben zu beurteilen wie uns selbst: Nein, das sind keine Deutschen, es sind keine Demokraten, es sind Verfassungsfeinde und Menschenhasser, die in Chemnitz und anderswo auf die Straße gehen. Chemnitz ist nur eine Stadt. Hass begegnet uns täglich überall. Deshalb gehen diese Unruhen auch uns etwas an.

Man kann Menschen auf Augenhöhe begegnen. Wer aber dem Duktus der AfD und anderem Hass auf Augenhöhe begegnet, der stellt Gewalt und Menschenfeindlichkeit auf eine „normale“ Ebene.

Heute sind es Menschen, die anders aussehen, morgen Menschen, die anders lieben, übermorgen sind es Menschen anderer Parteien, die angegriffen und gejagt werden. Wann bist du es? Willst du zuschauen oder willst du was tun? Ein echter Demokrat muss in jeder Sekunde für die Verfassung und deren Werte brennen. Leidenschaft heißt aber auch, nicht nur bedauernd zuzuschauen, sondern ganz klar Grenzen zu setzen.

Ich wünsche mir eine Politik, einen Staat, eine Polizei, Gerichte – ja ich wünsche mir eine Gesellschaft, die diesen Hass nicht mehr nur bedauert, sondern ganz klar macht: Die Deutschen, das seid nicht ihr! Ihr seid Nazis, ihr seid Feiglinge, ihr seid aggressive Menschenhasser und Pseudointellektuelle, deren Kulturbegriff bei der Frikadelle und der Lederhose aufhört. Ein Patriotismus, der sich ein “Vaterland” der 1930er Jahre herbeisehnt, will ein anderes Deutschland – ein nationalistisch-menschenfeindliches Deutschland, dass wir dachten bereits überwunden zu haben. Leider holt uns die Realität ein.

Was es braucht, ist Zusammenhalt – durch die Bank weg. Ein Zusammenhalt all derer, denen es reicht. Genug! Das Gegenprogramm kann nur Toleranz, Offenheit, Liebe und Miteinander sein. Wer nicht dazu gehören will, der grenzt sich selbst aus – muss aber mit den Konsequenzen leben. Wir haben eine Wahl. Entscheiden wir uns richtig und nehmen wir auch die Wahl derer ernst, die sich für Hass entscheiden und stehen endlich geschlossen auf, wenn eine Hand voll Nazis durch deutsche Städte zieht.

Die Mehrheit darf nicht schweigen. Wer schweigt, hat bereits verloren.

Verfasst am 29.08.2018 um 17:32 Uhr