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07Jun

GRÜNE begrüßen die neuen Qualitätsstandards für Fahrradstraßen

Wir GRÜNEN begrüßen die neuen Qualitätsstandards für Fahrradstraßen, die jetzt erstmals in der Goldstraße, der Wilhelmstraße und der Bismarckallee umgesetzt werden sollen. Die Standards sehen unter anderem vor: mindestens vier Meter breite Fahrgassen, gut sichtbare flächige Markierung der Fahrgasse, Bevorrechtigung der Fahrradstraßen gegenüber einmündenden Nebenstraßen und teilweiser Wegfall von PKW-Parkplätzen. „Diese Verbesserungen machen ein komfortables, sicheres und zugleich zügiges Fahrradfahren möglich, das werden richtige Straßen für Fahrradfahrer*innen“, ist sich GAL-Ratsherr Carsten Peters, verkehrspolitischer Sprecher unserer Fraktion, sicher. Wir erwarten von den Fahrradstraßen insgesamt eine deutliche Stärkung der klimafreundlichen Mobilität.

Dass solche Fahrradstraßen nicht nur auf Beifall stoßen, ist uns dabei bewusst. „Für alle, die umweltfreundliche Verkehrsmittel nutzen, also Buskund*innen, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, sind das Verbesserungen. Für die Benutzer*innen von PKWs ist die Neuaufteilung der Verkehrsflächen kein Vorteil, der Wegfall von Stellplätzen ist für sie sogar ein Nachteil“, gibt Peters unumwunden zu. Allerdings könne vielerorts die Mindestbreite der Fahrradstraßen von vier Metern nur dann erreicht werden, wenn der Parkflächen für PKW zumindest auf einer Straßenseite reduziert werden. 

Wir GRÜNEN sehen dafür gute Gründe: „Der Straßenraum ist begrenzt, wir müssen uns entscheiden, wem wir mehr Fläche geben und wer dafür mit weniger auskommen muss“, erläutert Annika Bürger, grüne Vertreterin im Planungsausschuss. Da Münsteraner*innen rund 71 Prozent aller täglichen Wege mit Bus und Fahrrad sowie zu Fuß rund 71 Prozent aller der täglichen Wege mit Bus und Bahn, auf dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten, ist die Entscheidung für die GRÜNEN klar: „Unsere Verkehrspolitik richtet sich in erster Linie an die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer*innen und für den Klimaschutz“, erklärt Bürger.

Nachteile für Pendler*innen sollen durch Verbesserungen im Stadt-Umland-Verkehr vermieden werden: „Wir schaffen elf Velorouten, die uns mit den Städten rings um Münster direkt verbinden, und wir wollen die Zahl der Schnellbusse verdoppeln“, betont Peters. Pläne gibt es bei CDU und Grünen auch dafür, den Preis für das Jobticket wesentlich zu senken. „Der Umstieg vom PKW auf den ÖPNV und das Fahrrad muss auch regional attraktiver werden.“

Verfasst am 07.06.2019 um 8:15 Uhr