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19:30 Grün. Grundsätzlich. Friedlich. ... @ Trafostation Münster
Grün. Grundsätzlich. Friedlich. ... @ Trafostation Münster
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Die grüne Partei wächst und das mitten im Grundsatzprogrammprozess. Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit gekommen, mal ganz grundsätzlich zu werden? Winfried Nachtwei, ehemaliger ...
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18:45 AG Antisemitismus @ Grünes Zentrum
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19:00 AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
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Zu jedem Termin wird es ein Input-Papier geben. Wir setzen Interessierte, die Lust haben öfter mitzuarbeiten, gerne auf die Mailingliste. Darüber gibt es dann die ...
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18:00 GRÜNER Treff – Führung mit Bürge... @ Historisches Rathaus
GRÜNER Treff – Führung mit Bürge... @ Historisches Rathaus
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Gerd Joksch, grüner ehrenamtlicher Bürgermeister in Münster führt uns durch den Friedenssaal. Der Friedenssaal ist historisch bedeutsam durch die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster ...
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Grüner Lauftreff @ Grünes Zentrum
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Treffen am Eingang zum Grünen Zentrum.
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20:00 Empfang Daniel Freund @ Trafostation
Empfang Daniel Freund @ Trafostation
Nov 28 um 20:00 – 22:00
Anmeldung unter: blundell@gruene-muenster.de
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19:00 AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
AG Stadtentwicklung und Mobilität @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
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Aktuell » GRÜNE: Die Aufnahme von zusätzlichen Geflüchteten aus der Seenot darf kein einmaliger Akt bleiben.
21Jun

GRÜNE: Die Aufnahme von zusätzlichen Geflüchteten aus der Seenot darf kein einmaliger Akt bleiben.

Stephan Orth, Kreisvorstandssprecher der GRÜNEN Münster zum Brief des Oberbürgermeisters: „Endlich! Das Engagement der vielen Initiativen und Parteien zahlt sich aus. Leider – und das gehört auch zur Wahrheit – dauerte dieser Schritt sehr lange. Die Situation auf dem Mittelmeer ist nicht erst seit gestern eine humanitäre Bankrotterklärung. Als GRÜNE haben wir das Anliegen Münster zu einem ‚sicheren Hafen‘ zu machen von Anfang an mit unseren Möglichkeiten unterstützt. Dafür haben wir in etlichen Gesprächen mit Initiativen wie der ‚Seebrücke‘ oder ‚Stadt der Zuflucht‘ nach Lösungen gesucht. Wir GRÜNEN stehen an der Seite dieser Initiativen! Das Ganze darf jetzt kein einmaliger Akt sein.“

In den vergangenen Monaten wurden im Rat der Stadt Münster auch auf Initiative der GRÜNEN schrittweise verschiedene Anträge gestellt. In diesen Anträgen wird unter anderem zu einer humanitären europäischen Asylpolitik aufgerufen und die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten aus Seenot gefordert. Auch sollen zusätzliche Geflüchtete in Ausbildungsverhältnissen unterstützt und neue Stellen zur Integration geschaffen werden. Es wird u.a. erörtert, dass Münster ein sicherer Zufluchtsort für besonders schutzbedürftige Geflüchtete sein soll und darüber hinaus auch im übertragenen Sinne zum „sicheren Hafen“ erklärt wird.

Orth weiter: „Diese Schritte, aber vor allem der Brief an die Kanzlerin, sind ein großer Erfolg für die Stadt. Er zeigt, dass Münster entgegen mancher Behauptungen sehr wohl ein ‚sicherer Hafen‘ sein kann. Ich verstehe die Kritik und den Wunsch vieler Engagierter nach einer klareren Sprache der Rathauskoalition. Plakate wie ‚GRÜNE BEWEGT EUCH‘, sind da aber nicht hilfreich – denn wir haben uns von Anfang an bewegt. Jedes Bündnis kann nur durch Kompromisse funktionieren – das wissen die Initiativen auch. Uns ist wichtig, dass die Ergebnisse stimmen. Deshalb sei sehr deutlich gesagt: Wir GRÜNE interpretieren die Antragslage der schwarz-grünen Anträge genauso, wie jetzt erstmals mit der zusätzlichen Aufnahme von Geflüchteten aus der Seenotrettung umgesetzt. Wir haben – anders als beispielsweise die CDU – den Dialog immer aktiv gesucht, weil wir die Arbeit und die Anregungen aus der Zivilgesellschaft absolut richtig und wichtig finden! Das haben wir in Gesprächen, aber auch im Januar mit einem gemeinsamen Schreiben der Seebrücke, der SPD und der LINKEN an den Oberbürgermeister, immer betont und dafür werden wir uns als GRÜNE auch weiterhin einsetzen. Abschließend kann man nur hoffen, dass dieser Schritt keine willkürliche strategische Eintagsfliege ist, sondern eine städtische Richtungsentscheidung für die Zukunft!“


Der Oberbürgermeister der Stadt Münster erklärt stellvertretend für die Stadt Münster die Bereitschaft unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an Bord der Sea-Watch 3 aufzunehmen. Dazu schickte dieser am Freitag einen Brief an die Bundeskanzlerin. Die GRÜNEN begrüßen diesen Sinneswandel.
Verfasst am 21.06.2019 um 19:53 Uhr