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GRÜNE im Dialog mit der WWU

Die GRÜNEN aus Münster haben sich mit dem Kanzler Dr. Schwarte und dem Rektor Dr. Wessels der WWU über die aktuellen gemeinsamen Themen der Stadt Münster ausgetauscht

Die Nutzung geeigneter Dachflächen öffentlicher Gebäude für Photovoltaik, dem Musik-Campus und der Standortentscheidung der durch den Bund geförderten Batterieforschungsfabrik für Münster waren drei Punkte, zu denen der Rat jüngst Beschlüsse gefasst hatte und die auch die Westfälische Wilhelms Universität (WWU) betreffen. Sie waren denn auch Thema beim Meinungsaustausch zwischen WWU und GRÜNER Ratsfraktion.

In Sachen Photovoltaik hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, mit allen Münsteraner Hochschulen Kontakt aufzunehmen, um deren Bereitschaft zur Bereitstellung der Dächer ihrer Gebäude für PV-Anlagen zu erreichen. Ziel soll sein, dort dann PV-Anlagen durch Bürger*innengenossenschaften errichten und betreiben zu lassen. Prof. Dr. Johannes Wessels begrüßte diesen Ansatz, denn in der Vergangenheit sei die Installation von PV-Anlagen zumeist daran gescheitert, dass dafür erforderlichen Investitionsmittel dann in der universitären Lehre fehlen würden.

Auch mit dem aktuellen Beschluss zur Errichtung eines Musik-Campus waren Rektor Wessels und Matthias Schwarte, Kanzler der Universität Münster, zufrieden. „Dieser Beschluss“, so Wessels, „war notwendig, um die Frage der Finanzierung weiter klären und die Gespräche mit dem Land fortsetzen zu können.“ Der Beschluss des Rates sei ein klares Signal zur Intensivierung der Kooperation der Westfälischen Schule für Musik, des Sinfonieorchesters MS, der freien Musikszene und der Musikhochschule der WWU, stellte die kulturpolitische Sprecherin Dr. Petra Dieckmann für die Grünen fest. Zudem sei der Beschluss wichtig, um weitere Gespräche mit dem Land NRW und weiteren potenziellen Geldgebern führen zu können. GAL-Fraktionssprecher Otto Reiners machte dabei deutlich, dass bis zu einem Grundsatz- bzw. Baubeschluss für einen Musik-Campus noch viele offene Fragen zu klären seien: „Neben den Finanzierungs- und Betreiberfragen ist z.B. nur auf Basis einer vertiefenden Standortuntersuchung eine abschließende Standortfestlegung möglich.“ Alle Beteiligten hoffen, dass die offenen Fragen recht bald von der Stadtverwaltung beantwortet werden, um deren Nachvollziehbarkeit und Transparenz zu erhöhen.

Große Einigkeit und Freude bestand darüber, dass die Standortentscheidung für die Batterieforschungsfabrik auf Münster (im Hansa-Business-Park) gefallen ist und der Rat zugesagt hat, bis zu 5 Millionen EUR als Förderung zur Verfügung zu stellen. „Die Standortentscheidung“, so Wessels, „hat auch Einfluss auf die Forschungsmöglichkeiten für die WWU, die ein Graduiertenkolleg vom Land NRW finanziert bekommt“. GAL-Ratsherr Carsten Peters, wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, wies auf die Arbeitsplatzeffekte hin: „Hier entstehen rund 150 Arbeitsplätze direkt in der Forschungsfertigung und weitere Arbeitsplätze in kleineren und mittleren Unternehmen. Forschung und Entwicklung werden hier verbunden.“

Verfasst am 26.10.2019 um 17:55 Uhr