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03Jul

GRÜNE: Musikalische Kooperation hat Vorrang vor Standortfragen

Um neue kulturelle Orte in Münster – vor allem aber um einen Ort für Musik – ging es bei der Veranstaltung letzten Samstag von Debatte e.V. Dabei stellten Generalmusikdirektor Golo Berg und Friedrun Vollmer, die Leiterin der Westfälischen Schule für Musik, nicht nur die räumlichen Engpässe ihrer beider städtischen Einrichtungen, sondern auch die der Musikhochschule der WWU heraus. Sie wiesen deutlich auf die bisherigen Kooperationen hin, die sich ihrer Meinung durch ein engeres räumliches Zusammenrücken erweitern und vertiefen lassen. Sie trafen damit erstmals öffentlich auf Vertreter zweier weiterer Kulturkonzepte für die Innenstadt: Hans Gummersbach und Heiko Winkler setzen sich für ein Community Center am Hörster Platz mit Konzertsaal und Räumen für die VHS ein und Stefan Rethfeld von der Schlossplatzinitiative will mit der Musik das Schlossplatzareal aufwerten.

„Wir begrüßen es sehr, dass die Debatte öffentlich geführt und das Gutachten zum Musikcampus in dieser Woche der Presse vorgestellt wird“, meint die kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Petra Dieckmann. Die GRÜNE Ratsfraktion hat sich schon mehrere Wochen vor der Debatte darauf geeinigt, dass das Zusammenrücken der drei Institutionen Musikschule, Musikhochschule und Sinfonieorchester Vorrang vor Standortfragen haben soll. „Das hundertjährige Jubiläum zeigt, wieviel Potenzial die Musik in Münster hat. Wir sollten nicht nur aus finanziellen Gründen die Möglichkeit einer Kooperation mit der Universität nutzen“, ist sich Dieckmann mit ihrer Fraktion einig. „Jetzt besteht die Chance für einen bundesweit einmaligen Ort des Musiklebens. Dabei müssen die Stadtteilmusikschulen, die freie Musik-Szene und eine breite Palette musikalischer Stilrichtungen Platz finden.“ Erst wenn Fragen des Raumbedarfs, der Finanzierung und des Betreiberkonzepts geklärt sind, soll es nach Ansicht der GRÜNEN um den Standort gehen. Auch an der Hittorfstraße ließe sich nach Meinung der GRÜNEN ein städtebaulicher Akzent setzen, und ein Verkehrskonzept könnte auch die Universität mehr ins Zentrum der Stadt rücken. Dass der Hörster Platz und das Schlossareal als öffentliche und kulturelle Orte aufgewertet werden, ist unabhängig von der Entscheidung über die Verortung der Musik auch den GRÜNEN ein Anliegen.

Verfasst am 03.07.2019 um 7:24 Uhr