Nächste Veranstaltungen

Mai
23
Do
18:00 AG Migration @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
AG Migration @ Grünes Zentrum, Besprechungsraum
Mai 23 um 18:00 – 20:00
 
19:00 Treffen der Kultur-AG @ Grünes Zentrum
Treffen der Kultur-AG @ Grünes Zentrum
Mai 23 um 19:00 – 21:00
Schwerpunkt: VHS
Mai
26
So
17:30 EU-Wahlparty @ Grünes Zentrum
EU-Wahlparty @ Grünes Zentrum
Mai 26 um 17:30 – 22:00
 
Mai
28
Di
19:30 Kreismitgliederversammlung @ Rote Lola
Kreismitgliederversammlung @ Rote Lola
Mai 28 um 19:30 – 22:00
Einführung für Neumitglieder ab 19 Uhr
Jul
25
Do
17:00 Talk Jung Grün @ Grünes Zentrum
Talk Jung Grün @ Grünes Zentrum
Jul 25 um 17:00 – 21:00
Neues Diskussionsformat der Grünen Jugend ,,Talk Jung Grün” kommt nach Münster!    
Weiter zum Inhalt
Aktuell » Regierung stigmatisiert Frauen und Ärzt*innen
28Feb

Regierung stigmatisiert Frauen und Ärzt*innen

„Als Grüne setzen wir uns für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen über ihren Körper ein. Bei ungewollter Schwangerschaft brauchen Frauen Hilfe und Unterstützung. Was sie nicht brauchen, ist das fortgesetzte Misstrauen in ihre mündige Entscheidungsfähigkeit, welches die Bundesregierung mit diesem Gesetzentwurf festschreibt. Die geltenden Bestimmungen der ärztlichen Berufsordnung, die anpreisende Werbung selbstverständlich untersagt, ist vollkommen ausreichend. Es braucht kein Sonderrecht für Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt, die den Zugang zu sachlichen Informationen für eine verantwortliche Entscheidung unnötig erschwert“, so die frauen- und familienpolitische Sprecherin im Landtag, Josefine Paul.

Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, erläutert: „Statt für Rechtssicherheit und Klarheit zu sorgen, stigmatisiert die Regierung Frauen und Ärztinnen und Ärzte und gefährdet damit die Versorgungssicherheit von ungewollt Schwangeren. Denn junge Ärztinnen und Ärzte werden durch den § 219a abgeschreckt, diesen Eingriff anzubieten. In keinem anderen ärztlichen Bereich ist es verboten, über eine Behandlungsmethode zu informieren.

Wer ernsthaft etwas gegen unerwünschte Schwangerschaften tun möchte, ermöglicht selbstbestimmte Verhütung unabhängig von der finanziellen Situation. Umso beschämender ist der Kompromiss der GroKo, den kostenfreien Zugang zur Pille und anderen verordnungspflichtigen Verhütungsmitteln nur auf Frauen bis zum 22. Lebensjahr auszuweiten. Heute scheitert auch jenseits dieses Alters sichere Verhütung oft daran, dass diejenigen mit geringen Einkommen die Kosten einer individuell passenden Verhütung nicht aufbringen können.

Absolut enttäuschend ist, dass Sybille Benning wie auch andere CDU-Frauen in der namentlichen Abstimmung gegen unseren Antrag für eine weitergehende Kostenübernahme gestimmt hat, obgleich auf verschiedenen Ebenen der CDU eine entsprechende Meinungsbildung vorliegt.“

Verfasst am 28.02.2019 um 13:54 Uhr