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19:30 Treffen der Sozial-AG @ Grünes Zentrum
Treffen der Sozial-AG @ Grünes Zentrum
Jun 26 um 19:30 – 23:00
Treffen im Grünen Zentrum  
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Mi
19:00 AG Bildung @ Grünes Zentrum
AG Bildung @ Grünes Zentrum
Sep 5 um 19:00 – 21:00
Treffen am 21. Februar in der Gesamtschule Münster Mitte.
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Afd
04Mai

GRÜNE fordern Aufklärung um „AfD-Attacke“

In der vergangenen Woche war die Stadtbücherei Tagungsstätte eines Vortrags der AfD. Im Vorfeld der Veranstaltung soll ein Gast des anliegenden „Café Colibri“ von AfD-Ratsherr Martin Schiller, Patrick Wilke (AfD-Kreissprecher aus Dortmund) und einem weiteren AfD-Mitglied attackiert und als „Störer“ betitelt worden sein – abgefangen, festgehalten, die Treppe hinaufgeschleift und vor der Eingangstür zu Boden gestoßen … Ein Arzt stellte Fingerstauchungen und eine Rippenprellung fest. Es wurde Anzeige erstattet.

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen/GAL Münster fordert eine Aufklärung des Vorfalls und unterstützt das Bündnis „Keinen Meter den Nazis”, das den Vorfall öffentlich gemacht hatte. „Auch unter Anbetracht der aktuellen Vorkommnisse sollte die Stadt Münster die Vergabepraxis städtischer Räumlichkeiten an die AfD noch einmal überdenken. Es kann nicht sein, dass Menschen in städtischen Räumen körperlich gefährdet werden – egal von wem“, verlangt Anna Blundell – Sprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes in Münster.

GRÜNEN-Sprecher Stephan Orth ergänzt hinsichtlich des Katholikentags in der kommenden Woche: „Ob Beleidigungen gegenüber dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Münster oder die Forderungen den Integrationsrat abzuschaffen: Die AfD vor Ort wird immer radikaler. Gerade unter Anbetracht der lokalen Vorgänge scheint es absurd einer AfD, die nicht nur verbal sondern mittlerweile sogar physisch Menschen attackiert, hier in Münster ein Podium zu geben.“

Weitere Infos zum Vorfall gibt’s auch auf den Seiten des Bündnisses “Keinen Meter den Nazis”.
02Jan

Antisemitismus: Grüne Münster kritisieren AfD scharf.

Münster – Das Vorstandsmitglied der Grünen Münster, Stephan Orth, kritisiert den Duktus der AfD scharf und mahnt einen sensibleren und verantwortlicheren Umgang der AfD gegenüber der jüdischen Gemeinde in Münster.

Die Kontroverse um Äußerungen über die NRW Polizei der stellvertretenden AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch erreicht Münster. Von Storch kritisierte die Behörden, weil diese auf Twitter auch in arabischer Sprache gepostet hatten. Auch die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel mischte sich ein und unterstellte den Behörden eine „Unterwerfung […] vor den importierten, marodierenden, grapschenden, prügelnden, Messer stechenden Migrantenmobs, an die wir uns gefälligst gewöhnen sollen.“ Dies wiederum bewertet der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Sharon Fehr, auf Facebook als eine „populistische Verallgemeinerungen der AfD Spitze“ und „zügellos menschenverachtend“. Die Antwort der AfD Ratsgruppe Münster lässt nicht lange auf sich warten: „Schauen Sie ruhig weiter weg, aber wahrscheinlich genießen Sie den schleichenden Verfall eines Landes welches Sie verachten!“

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09Jul

Katholikentag: GRÜNE warnen vor Verharmlosung der AfD

In einem Beitrag von ‚kirchensite.de‘ (Online mit dem Bistum Münster) vom 29.06.2016 fordert Klaus Winterkamp, der Katholikentag in Münster solle die AfD beteiligen:

Es sollte „auch mal jemand auf dem Podium sitzen, der nicht die kirchliche Mehrheitsmeinung vertritt“.Laut Winterkamp ist es Aufgabe des Katholikentags, sich mit unterschiedlichen Meinungen „ernsthaft auseinanderzusetzen“. Deshalb hält er die Entscheidung für falsch, dass in Leipzig keine Vertreter der rechtspopulistischen AfD an den Podien teilnehmen sollten. Das Medienecho habe die abwesende AfD ohnehin gehabt, bilanziert Winterkamp: „Da finde ich es besser, wir haben sie vor Ort und können ihr in Diskussionen Paroli bieten.“ Ob das 2018 in Münster so kommt, entscheidet die Katholikentagsleitung.

Carsten Peters (links) und Stephan Orth (rechts) vorm Paulusdom

 

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen/GAL Münster warnt in diesem Kontext vor der Verharmlosung anitdemokratischer, menschenverachtender, als auch rassistischer Positionen.

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